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‚ÄěDas Durchsetzungsverm√∂gen habe ich von meiner Mutter‚Äú

Passend zum Tag der Frau, starten wir unsere Mitarbeiterportrait-Serie mit einem Einblick in das Leben von Shyhreta Dukaj (rechts im Bild). Die geb√ľrtige Kosovarin ist roviva bereits seit ihrer Lehre treu und geniesst den famili√§ren Umgang im Betrieb.

Von der Schule direkt ins Arbeitsleben

Shyhreta‚Äôs Karriere bei roviva begann im Sommer 1995. Nach zwei Schnupper-Nachmittagen in der Matratzenproduktion lag der Arbeitsvertrag auf dem Tisch und der Arbeitsbeginn vor der T√ľr. ‚ÄúAm Anfang hatte ich schon meine Zweifel: Ob ich die Lehre direkt nach der Schule packe? Und kann ich das √ľberhaupt?‚Äú, gesteht uns Shyrheta Dukaj. Die sorgf√§ltige Einarbeitung liessen diese Zweifel jedoch schnell verfliegen.

Heute, 22 Jahre sp√§ter, ist Shyrheta die Stellvertretende Abteilungsleiterin und geh√∂rt zu den langj√§hrigsten Mitarbeitenden bei roviva. In einem anderen Unternehmen zu arbeiten, ist f√ľr sie nicht vorstellbar. Sie sch√§tzt die individuellen Aufgaben in den diversen Abteilungen sowie den professionellen und freundschaftlichen Umgang unter Kolleginnen und Kollegen. Zus√§tzlich bereichern die unterschiedlichen Kulturen der Mitarbeitenden den Berufsalltag. Die Stimmung ist sehr harmonisch.

Vom Kosovo in die Schweiz

Als Stellvertretende Abteilungsleiterin muss man sich auch durchsetzen k√∂nnen. ‚ÄěDas habe ich von meiner Mutter‚Äú, sagt uns die 39-J√§hrige. W√§hrend ihrer Kindheit im Kosovo zog die Mutter sie und ihre Geschwister beinahe alleine auf. Der Vater arbeitete in der Schweiz und konnte die Familie nur halbj√§hrlich besuchen. Mit 13 Jahren wanderte dann auch Shyhreta in die Schweiz aus. Mittlerweile ist sie selber Mutter eines neunj√§hrigen Jungen, der beide Kulturen kennenlernt. Da sie und ihr Mann, welcher √ľbrigens auch seit elf Jahren bei roviva arbeitet, einem Vollzeitpensum nachgehen, helfen Shyhretas Eltern bei der Betreuung ihres Sohnes. Der kurze Arbeitsweg von Herzogenbuchsee nach Wangen erm√∂glicht es ihr viel Zeit mit ihren Liebsten zu verbringen. Die Familie trifft sich jeden Tag f√ľr das gemeinsame Mittagessen in ihrem Elternhaus. Mit dabei sind auch ihr Bruder sowie sieben Nichten und Neffen.

Fussball oder Tennis?

Shyhreta und ihr Mann teilen sich im Haushalt die Aufgaben. Ihr Mann stellt sich unter anderem beim Zwiebel schneiden unter Beweis und entpuppte sich als ganz passabler Koch. Er hatte mit Rauchen aufgeh√∂rt und nutzte die gewonnene Zeit zuhause f√ľr die heimische Kochkarriere.

An den Wochenenden geniesst das Paar die gemeinsame Zeit mit der Familie. Egal ob Fahrrad fahren oder Spazierg√§nge im Wald, Hauptsache draussen in der Natur. Obwohl die ganze Familie Fussball verr√ľckt ist, entschied sich ihr Sohn f√ľrs Tennisspielen. An den Tournieren sind die stolzen Eltern gerne dabei. Und Shyhreta? Sie liebte es, Handball zu spielen, zog sich dann aber aus gesundheitlichen Gr√ľnden aus dem Sport zur√ľck. Sie erinnert sich gerne an diese Zeit zur√ľck und wer weiss, vielleicht treffen wir sie ja in naher Zukunft wieder einmal auf dem Handballfeld an.