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Geschichte

Ăśber ein Viertel Jahrtausend Erfahrung und Innovation im Dienste des gesunden Schlafs.

Ein StĂĽck roviva-Geschichte

1748

Gründung der Pferdehaar-Spinnerei Roth durch den 33-jährigen Johannes Roth in Wangen an der Aare, Schweiz. Er konnte damals wohl kaum ahnen, dass er mit diesem Schritt den Grundstein für ein äusserst erfolgreiches Familienunternehmen legt.

1749

Unter einfachsten Voraussetzungen wird Rosshaar zu Polstermaterial fĂĽr Matratzen, Liegekissen und Sitzgelegenheiten verarbeitet.

1819

Die Rohmaterialien (Haare vom Pferdeschweif und von der Pferdemähne) werden vorwiegend aus dem Ausland, u.a. aus Südamerika aber auch aus Frankreich oder Russland über den Grosshandel eingekauft.

1820

Der mechanische Betrieb wird aufgenommen. Die 3. Generation installiert die erste Dampfmaschine im Betrieb. In der Wäscherei werden die Rosshaare im Levian mit Seife heiss gewaschen.

1821

Nach dem Waschen und Desinfizieren unter Druck und hohen Temperaturen im Autoklaven, werden die Rosshaare in der Sortiererei nach Qualitäten und Farben getrennt.

1822

Damit die Rosshaare spinnfähig sind, werden sie zuerst auf grossen Kardiermaschinen gestreckt und parallel und locker aufbereitet.

1823

Beim Spinnen wird ein Rosshaarstrang gedreht, welcher von einer zweiten Personen ĂĽberdreht (ringelt) wird.

1824

Damit die Pferdehaare ihre eingedrehte Kräuselung dauerhalft behalten (Dauerwelle), wird die Krause am Strang eingedämpft.

1892

Mit der 5. Generation wechselt die Firma von einer Einzelfirma in eine Kollektivgesellschaft. Der Schimmel bleibt ĂĽber zwei Jahrhunderte als Schutzmarke bestehen.

1896

Unter der 6. Generation wird im neuen Betriebszweig, Rosshaar für die Bürstenindustrie und Schweineborsten für die Pinselfabrikation zugerichtet. Hier werden die Rosshaare gekämmt und gerade gebunden.

1896

Die Pferdehaar-Spinnerei Roth & Cie gewinnt die goldene Medaille an der Schweizerischen Landesausstellung in Genf. 1914 gewinnt das Unternehmen erneut an der Schweizerischen Landesausstellung in Bern.

1897

Die Familie Roth vertreten durch die 5., 6. und 7. Generation in Wangen an der Aare.

1900

FĂĽr einen weicheren Schlafkomfort wird die Rosshaarmatratze beidseitig mit Schafschurwolle gepolstert. Dazu wird auf der Wollkarde die weisse Schafschurwolle fein gezupft, kardiert und in Lagen gelegt.

1901

Im Hintergrund das gewachsene Fabrikareal der Pferdehaar-Spinnerei Roth & Cie. Im Vordergrund die Gebäulichkeiten der Rotfärberei Rikli.

1914

Briefkopf aus dem Jahr 1914, welcher mit Stolz auf die erhaltenen Auszeichnungen hinweist.

1928

FĂĽr die damalige Kundschaft der Sattler und Tapezierer, wird das gesponnene Rosshaar fĂĽr die Weiterverarbeitung wieder aufgedreht.

1929

Mit eigenem Pferdefuhrwerk wird die Fertigware der Roth & Cie zu Kunden und auf die Bahn gebracht.

1933

Die 7. Generation fĂĽhrt die Produktion des Formhaares oder auch Gummihaares ein. Damit wird die Polsterei stark vereinfacht. Gussformen und andere Modelle werden mit Rosshaaren, welche mit flĂĽssiger Latexmilch benetzt wurden, befĂĽllt und anschliessend vulkanisiert.

1936

Während und zwischen den Weltkriegen sind Arbeit und Rohstoffe knapp. Die Mitarbeitenden mit ihren Familien müssen während dieser ungewissen Zeit viel entbehren.

1940

FĂĽr die Futterstoffherstellung in der Textilindustrie stellt das Unternehmen Rosshaargarn her. Dieses Rosshaargarn wird vor allem in der Herrenkonfektion bei hochwertigen Kleidern im Bereich des Kragens eingearbeitet.

1945

Am 13. Juli 1945 kann nach dem Zweiten Weltkrieg endlich eine erste Ladung ausländischer Rohware wieder eingeführt und am Bahnhof abgeholt werden.

1947

Fabrikansicht um 1947, von SĂĽdosten her, mit dem dominanten Hochkamin und dem modernen Neubau von Architekt Prof. Dr. h.c. Alfred Roth (7. Generation).

1947

Kunstvoller Briefkopf von 1947, welcher das gewachsene Unternehmen aus der Vogelperspektive zeigt.

1948

Das Unternehmen feiert mit seiner Belegschaft sein 200-jähriges Jubiläum.

1950

Bis ca. 1950 sah so eine gesunde Schlafunterlage eines Schweizers aus: eine Rosshaarmatratze, vom Fachmann in Handarbeit liebevoll gefertigt, fassoniert und abgeheftet.

1951

Unsere Werbung für eine gute Rosshaarmatratze zu den Anfängen.

1955

Unsere Matratzen sind überall zu Hause. Auch auf über 2500 Meter Höhe in den Hütten des Schweizer Alpen-Clubs SAC.

1958

Aus Kunststoff bestehen die Träume der 50er und 60er Jahre. Unter der 8. Generation werden eine eigene Polyurethan-Schäumerei sowie eine Konfektionsabteilung für Schaumstoffe angegliedert.

1965

Zugerichtete Rosshaare als Fertigfabrikat für die Bürstenindustrie. Ein Kilogramm zugerichtetes, schwarz gefärbtes oder weiss gebleichtes Bürstenhaar kostet je nach Qualität zwischen 30 und 35 Franken.

1966

Mit der EinfĂĽhrung der neuen Produkte, weicht die alte Schutzmarke des Pferdes, zugunsten der modernen und dynamischen Marke roviva.

1967

Werbung fĂĽr die neuen Matratzen von roviva.

1968

Zu Beginn aus Gummihaar, nun aus Polyurethan werden in der Formenschäumerei tausende von Kissen und Autositze für General Motors in Biel (Montagewerk Opel) und Chrysler in Schinznach (Modell Valiant) hergestellt. Ebenfalls zu den Kunden zählen Lastwagenfirmen wie Saurer, FBW und Berna, sowie Bahnwaggon-Fabriken wie Schindler, Schlieren, Pratteln und Neuhausen.

1970

Beginn der Produktion von Einlegerahmen. Das Modell roviva anatomica mit einem hohen Federweg bis in die Randzone ist zu dieser Zeit der flexibelste Einlegerahmen auf dem Markt.

1970

Fabrikansicht von SĂĽden her.

1973

Werbung zum 225 Jahr Jubiläum.

1975

Mit den eigenen Fahrzeugen, werden die roviva Matratzen und Einlegerahmen zum Fachhandel in der Schweiz angeliefert.

1978

Verheerender Brand am 15. Juni 1978 auf dem Firmengelände, welcher fast die Hälfte der Gebäulichkeiten und Produktionsanlagen vernichtet.

1978

Aufbruch zur Neuzeit. Nach dem Grossbrand im Juni 1978 wird im Herbst das Hochkamin gefällt und es beginnt eine Zeit reger Bautätigkeiten und Investitionen in neue Produktionsanlagen.

1978

EinfĂĽrhung der erfolgreichen Matratzenlinie roviva natura. Das Schlafsystem besteht aus einer gepolsterten Unterfederung und einer Matratze aus Naturlatex mit dicken Polsterungen aus Rosshaar und Schurwolle.

1998

roviva feiert sein 250 jähriges Jubiläum; ein Vierteljahrtausend im Dienste des gesunden und natürlichen Schlafs.

2000

Der Erweiterungsbau Süd für die Matratzenproduktion wird bezogen. Das neue, repräsentative Glashaus mit integriertem Bürotrakt wurde bereits 1994 erstellt und eingeweiht.

2000

Der Schritt ins dritte Jahrtausend. Das neue Schlafsystem roviva dream-away mit hochflexibler Unterfederung und erstem BelĂĽftungssystem (original Airbellows) fĂĽr Obermatratze kommt auf den Markt. Erneut eine Innovation aus dem Hause roviva.

2004

Erfolgreiche Präsentation der neusten Generation unseres Premium-Schlafsystems roviva dream-away. In der wissenschaftlichen Vergleichsstudie der unabhängigen Ergonomie & Technologie GmbH unter Mitwirkung des Instituts für Hygiene und Arbeitsphysiologie IHA der ETH Zürich wird roviva dream-away Testsieger und erhält das Prädikat «sehr gut».

2005

Start der roviva Fernsehkampagne mit der sympathischen Schmetterlingsfee und ihrer frohen Botschaft vom Testsieger: «Pssst, es ist kein Traum…».

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2008

roviva feiert seinen 260. Geburtstag. Dieses in der Schweizer Industriegeschichte einmalige Jubiläum wird mit einer neuen TV-Kampagne «Nur roviva Matratzen haben eine so lange Geschichte…» gefeiert.

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2008

Lancierung des neuen Schlafsystems roviva papillon; das Schlafsystem für besonders sensible Schläfer. Im 2010 erhält das Schlafsystem vom Konsumentenmagazin K-Tipp (Ausgabe 1/2010) die Auszeichnung «sehr gut» und wird Testsieger.

2008

Peter Paul Roth, 8. Generation, schreibt zum Jubiläum das Buch «Aus Tradition erfolgreich». Auf über 230 Seiten und mit über 300 Bildern wird auf kurzweilige Art die Geschichte und die Produkte der roviva Roth & Cie AG einst und heute beschrieben.

2009

Bau des neuen Hochregallagers «SleepBox» mit über 13'000 m3 Volumen. Damit schafft sich roviva Platz für den weiteren Ausbau der Fabrikation in den roviva Hauptgebäuden. Anfangs 2010 wird darin die neue roviva Premium Collection präsentiert und gefeiert.

2010

roviva gewinnt den red dot design award. Mit seinem herausragenden und innovativen Design ĂĽberzeugt die neuste Generation des Schlafsystems roviva dream-away die internationale Expertenjury in einem der renommiertesten Designwettbewerbe der Welt. roviva dream-away ist nun im red dot design Museum in Essen/Deutschland ausgestellt.

2010

Die neue Werbekampagne «Schlafen ist sinnlich. Spüren Sie den Unterschied?» mit neuem TV-Spot und neuer Print-Werbung startet und verführt die Kundschaft in eine neue, sinnliche Welt.

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2012

Lancierung der Highend-Marke AU SOMMET – Haute Literie Suisse depuis 1748. Erstmals für AU SOMMET werden edle St. Galler Stickereien aus dem Traditionsunternehmen Forster Willi, St. Gallen für den Matratzen- und Bettenbereich eingesetzt. AU SOMMET ist eine Hommage an den Schlaf, die Schönheit und die Qualität und trägt die Schweizer Tugenden in die Welt hinaus.

2013

«Schlafen ist sinnlich. Spüren Sie den Unterschied?», diese Traumwelt führt auch der neue TV-Spot weiter und verzaubert die Fernseh-Zuschauer im Schweizer Fernsehen.

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2016

Das neue Manufakturbett aura wird lanciert (Design Sandro Halter). Dieses formschöne Naturholzbett bietet den perfekten Rahmen für den hochwertigen Bettinhalt von roviva.

2017

"Höchste Zeit fĂĽr roviva Schlafgenuss". Jung und frisch kommt die neue Werbekampagne daher und unterstreicht die Werte von roviva. 

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2018

roviva lanciert den natĂĽrlichsten Schlafgenuss. Das neue Schlafsystem roviva activa besticht durch Naturmaterialien, Nachhaltigkeit und den zum Patent angemeldeten Swiss Balance Support.

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2018

Der neue Systemrahmen roviva activa balance gewinnt den Red Dot Design Award 2018. An einem der renommiertesten Designwettbewerbe der Welt ĂĽberzeugt der innovative Systemrahmen die internationale Expertenjury.

2018

PĂĽnktlich auf die Schmetterlings-Wochen im Herbst erscheint unser neuer Werbespot! Schmunzeln Sie mit.

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2019

roviva wird heute in der 9. Generation der Gründerfamilie Roth geführt und ist zu 100% in Familienbesitz. Es zählt damit zu den ältesten Familienunternehmen der Welt.