"Ich schätze es, selbstständig zu arbeiten": 30 Jahre im Team roviva
Marinko, erinnerst du dich noch an deinen ersten Arbeitstag bei roviva?
Eher an die Anfangszeit als an einen bestimmten Tag. Mein Weg hierher war spannend. Ich bin in Bosnien aufgewachsen und habe dort eine vierjährige Lehre als Verkehrstechniker gemacht. Nach einer kurzen Zeit in Kroatien kam ich in die Schweiz. Hier habe ich zuerst ganz andere Arbeiten übernommen, zum Beispiel als Hilfskraft bei Forstarbeiten im Wald. Das war sehr spannend – manchmal mussten wir sogar einen Förster suchen, ganz ohne Handy oder GPS, nur mit Traktoren und Maschinen.
Irgendwann habe ich dann bei roviva angefangen, zuerst in der Matratzenproduktion. Nach 17 Jahren ergab sich die Möglichkeit, in die Holzabteilung zu wechseln.
Was bedeutet dir die Arbeit in der Holzproduktion?
Sehr viel. Ich arbeite sehr gerne hier, vor allem weil ich selbstständig arbeiten kann. Ich setze meine Prioritäten selber. Wenn ich etwas nicht weiss, kann ich jederzeit fragen – aber das meiste kann ich heute selbst erledigen. Diese Mischung aus Eigenverantwortung und Teamunterstützung schätze ich sehr.
Was hat sich in den letzten 30 Jahren in der Produktion und im Arbeitsalltag am meisten verändert?
In der Holzabteilung war am Anfang nur eine Person tätig, die die eingekaufte Ware zusammengesetzt hat. Damals waren es vielleicht zwei bis drei Lattenroste pro Tag – im Vergleich zu heute ist das eine ganz andere Dimension.
Ich habe dort immer wieder ausgeholfen, und als eine Stelle frei wurde, habe ich um die Versetzung gebeten. Maschinentechnisch hat sich in der Holzabteilung nicht ganz so viel verändert wie in anderen Bereichen, aber die Maschinen sind heute definitiv moderner und effizienter.
Was schätzt du besonders am Team und an der Unternehmenskultur?
Das Team ist sehr beständig, und die Zusammenarbeit ist angenehm. Man kennt sich, unterstützt sich gegenseitig – das macht den Arbeitsalltag einfacher und schöner.
Was motiviert dich auch nach 30 Jahren, jeden Tag zur Arbeit zu kommen?
Meine Tätigkeit selbst. Ich mag es, selbstständig zu arbeiten. Am liebsten montiere ich Serien und bereite die Lagerware für den Transport vor. Wenn man sieht, dass alles bereit ist und sauber läuft, gibt mir das viel Zufriedenheit.
Was wünschst du dir für die kommenden Jahre – persönlich oder beruflich?
Ganz klar: gesund bleiben und noch lange weiterarbeiten können. In meiner Freizeit habe ich bis zu meiner Knieoperation letztes Jahr Fussball gespielt, jetzt bin ich eher gemütlich unterwegs und gehe viel spazieren.
Und zum Schluss: Was war dein schönstes Erlebnis bei roviva?
Die Sommer- und Weihnachtsfeste. Da kann man mit allen sprechen, lachen und einfach eine gute Zeit haben. Heute bin ich vielleicht etwas ruhiger als früher – aber die schönen Erinnerungen bleiben. 😉
Danke Marinko für das Gespräch und die vielen persönlichen Einblicke in 30 Jahre bei roviva.