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Was passiert im Schlaf?

NatĂĽrlicher Schlaf-Wach Rhythmus

Wir Menschen meinen, wir steuern unseren Schlaf-Wach-Rhythmus bewusst, indem wir uns nachts schlafen legen und das Aufwachen durch den gestellten Wecker erzwingen. Jedoch findet in Wahrheit eine spontane Synchronisation des Schlaf-Wach-Wechsels mit dem Tag-Nacht-Wechsel statt. Dies geschieht bei den meisten im ersten Lebensjahr. Dieser 24-Stunden-Takt nennt sich zirkadianer Rhythmus (von circa diem – ungefähr ein Tag).

Jeder Mensch hat ein individuelles Schlafverhalten, das zum Teil ĂĽber Generationen vererbt oder auch kulturell weitergegeben wird. Dieses Schlafverhalten passen wir unserem Arbeitsalltag an und mĂĽssen unseren Rhythmus mit den Arbeitszeiten abstimmen.

Warum mĂĽssen wir schlafen?

Früher gingen viele davon aus, dass der Schlaf keine relevante Bedeutung für den Menschen hat und lediglich eine sinnlose Unterbrechung des Tagesablaufes darstellt. Heute weiss man durch etliche wissenschaftliche Untersuchungen, dass der Schlaf lebensnotwendig für den Körper und die Psyche ist. Schlaf ist aber bei weitem nicht nur eine rein passive Tätigkeit. Während Teile des Körpers im Schlaf «auf Sparflamme» arbeiten, sind andere äusserst aktiv. Sie regulieren Gehirn, Herz-Kreislaufsystem, die Immunwirkung, die Verdauung und unser Gemüt.

Schlank im Schlaf

Stoffwechsel: In der ersten Nachthälfte läuft der Stoffwechsel auf Hochtouren. Die Energiespeicher werden aufgefüllt, neue Proteine gebildet und aus unserem Gehirn werden Stoffwechselabbauprodukte abtransportiert. Im Schlaf arbeitet die Verdauung und das Hungergefühl wird gesenkt. Mangelnder Schlaf beeinflusst unser Körpergewicht, da Gefahr besteht, dass der Stoffwechsel nicht vollständig vollzogen werden kann.

Das kann ich im Schlaf

Gehirn: Während sich unser Körper im Schlaf auf «Standby» setzt, läuft unser Gehirn auf Hochtouren. Es wertet das Erlebte des Tages aus. Wichtige Informationen werden in bereits bestehende Kategorien sortiert, Unwichtiges wird gelöscht. Inhalte, welche wir uns kurz vor dem Einschlafen eingeprägt haben, werden besonders gut verarbeitet. Im wachen Zustand kann unser Gehirn diese Arbeit nicht leisten, da es bereits mit der Verarbeitung der täglichen Reize ausgelastet ist.

Gesunder Blutdruck

Herz-Kreislauf: Nach dem Einschlafen vermindert sich die Herzschlagfolge und der Blutdruck sinkt. Während des Schlafens ist das Herz-Kreislauf-System entlastet und der Blutdruck hält sich niedrig. Während den sogenannten REM-Phasen mit vermehrter Traumaktivität steigt beides wieder an.

Starkes Immunsystem

Immunsystem: Unser Immunsystem leistet während der Schlafenszeit Grossartiges. Die Immunabwehr wird gestärkt durch die vermehrte Anwesenheit von natürlichen «Killerzellen», Antikörpern und speziellen Abwehrzellen im Blut. Wenn wir krank sind, signalisiert unser Körper Müdigkeit, um unser Immunsystem im Schlaf wieder aufzubauen und so den Genesungsprozess zu beschleunigen.

Tanz der Hormone

Hormone: Vor allem in der ersten Nachthälfte werden Wachstumshormone ausgeschüttet, die den Körper beim Wachstum und der Regeneration von Knochen, Muskeln und inneren Organen unterstützen. Ausserdem wird ein Hormon eingesetzt, welches uns über längere Zeit ohne Essen auskommen lässt.

Neigt sich der Schlaf dem Ende entgegen, bereitet sich der Körper auf das Aufwachen vor. Die Ausschüttung vom Hormon Melatonin nimmt ab und wird vom «Stresshormon» Kortisol abgelöst.

Was passiert bei Schlafmangel?

Auf Schlafentzug reagieren Menschen nicht nur mit nachlassender Konzentration und verminderter geistiger Leistungsfähigkeit, sie werden mit Dauer des Schlafmangels zunehmend gereizter, launischer und haben Trugwahrnehmungen bis hin zu Persönlichkeitsstörungen und Suizidgedanken. Muskelspannung, Atmung, Herzschlag, Blutdruck, Körpertemperatur, Hormone, Stoffwechsel und andere Funktionen geraten durcheinander, wenn der natĂĽrliche Rhythmus von Schlafen und Wachen längerfristig gestört wird. Ein erholsamer Schlaf ermöglicht es uns also, lange wach sowie geistig und emotional fit zu sein. Ăśbrigens: der Weltrekord liegt bei elf Tagen (!) ohne Schlaf.

Weiterführende Informationen zu einem erholsamen und gesunden Schlaf finden Sie in unserem Blog: «Wie funktioniert guter Schlaf»?

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