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Architekt im Schlaf

Wenn wir schlafen, schalten wir unsere Gedanken aus, der Kopf leert sich und wir ĂĽberlassen uns dem Unbekannten. Man könnte meinen, alles steht still.  Doch während wir ruhen leisten unser Körper und unser Gehirn Unglaubliches. Was in unserem Kopf und Körper dabei passiert und wie wichtig die Matratze während dieser Zeit sein kann, verraten wir Dir in unserem Blog.

Die Architektur des Schlafes

Unser Körper ist von Natur aus ein Architekt – auch wenn es ums Schlafen geht. Um die Schlafarchitektur zu erklären, beschäftigen wir uns mit den Schlafzyklen sowie Schlafphasen.

Der Schlafzyklus

Ein Schlafzyklus bezeichnet die Abfolge von verschiedenen Schlafstadien während des Schlafes. Jeder Mensch durchläuft in seinem Schlaf 4-5 dieser sogenannten Schlafzyklen. Doch was passiert in den einzelnen Zyklen und wie wichtig sind sie für die Regeneration von Körper und Geist? Unser Schlaf besteht aus dem Kernschlaf und dem Füllschlaf. Die ersten beiden Zyklen gehören zum Kernschlaf, die restlichen zum Füllschlaf. Der Tiefschlaf-Anteil nimmt folglich pro Zyklus ab und verschwindet am Schluss ganz. Der Kernschlaf ist der erholsamste und tiefste Schlaf, während dieser Zeit regenerieren wir uns am besten. Der Füllschlaf ist, wie der Name bereits andeutet, zum Auffüllen der restlichen Schlafdauer und beginnt in etwa in der Mitte der Ruhephase.

Die Schlafphasen

Die Schlafzyklen wiederum werden in fĂĽnf Schlafphasen unterteilt.  Die Einschlafphase (Phase 1), die Leichtschlafphase (Phase 2), die Tiefschlafphasen (Phasen 3+4) und die REM-Phase (Phase 5). Diese Phasen ergeben in ihrer Summe ein Schlafzyklus, welcher rund 90-110 Minuten dauert und sich 4-5 Mal während unseres Schlafs wiederholt. Jede der einzelnen Schlafphasen hat seine Eigenheiten:

Bei der Phase 1, dem Einschlafen, wirkt das Schlafhormon Melatonin und sorgt dafür, dass wir müde werden. Der Pulsschlag verlangsamt sich, die Atmung wird tiefer und die Körpertemperatur sinkt. In diesem Stadium verarbeitet unser Bewusstsein das Erlebte und kann traumähnliche Bilder hervorrufen. Kleinste Störungen von aussen lassen uns jedoch wieder wach werden. Normalerweise dauert die Einschlafphase nur wenige Minuten und macht ca. 10% des Schlafes aus. Während den restlichen Schlafzyklen ist die Einschlafphase extrem klein und wird nicht mehr bemerkt.

Nach dem Einschlafen folgt die Leichtschlafphase (Phase 2), in welcher wir rund die Hälfte unseres Schlafes verbringen. Die Hirnaktivität ist niedrig, das Bewusstsein abgeschaltet und unsere Muskeln sind entspannt. Auch die Augenbewegungen sind gering.

Zur 3. und 4. Phase gehören der leichte Tiefschlaf und der Tiefschlaf. Die Erholung in diesen Stadien ist besonders gross, da unsere Körperfunktionen auf das Minimum beschränkt sind und die Weckschwelle relativ hoch ist. Ein erwachsener Mensch verbringt ca. 20% des Schlafs in dieser Phase. Jedoch nimmt dieser Anteil mit zunehmendem Alter ab.
Übrigens – Eltern wachem beim kleinsten Geräusch ihres Babys aus jeder Phase auf – auch aus der Tiefschlafphase. Dies wird als der Ammenschlaf bezeichnet.

Zum Ende des Schlafzyklus verändert sich der Schlaf abrupt. Dies ist der Beginn der letzten Schlafphase – die REM-Phase oder auch Traumschlaf genannt. REM steht für «rapid eye movement» (schnelle Augenbewegung) und ist zugleich das charakteristische Merkmal dieser Phase. Die Gehirnaktivität nimmt zu, der Herzschlag und der Blutdruck erhöhen sich, die Atmung wird unregelmässiger und eine heftige Augenbewegung hinter den geschlossenen Liedern setzt ein. Im Kontrast zu diesen Aktivitäten stehen die gelähmten Muskeln. Diese „Vorsichtsmassnahme“ stellt sicher, dass wir das geträumte nicht aktiv mitmachen. Wer aus diesem Stadium geweckt wird, kann sich oft an die Träume erinnern.

So durchläuft jeder Mensch in seinen Ruhephasen mehrere Schlafzyklen, die wiederum in Schlafphasen unterteilt sind. Der Tiefschlaft löst den leichteren Schlaf mehrere Male pro Nacht ab. Dabei wachen wir bis zu 10 Mal pro Stunde für einige Sekunden auf – ohne dies zu realisieren.

Um den Schläfer in jeder Schlafphase zu unterstützen, haben wir die roviva-Schlafsysteme so entwickelt, dass sie sich dem Schlafverhalten anpassen und jederzeit der optimale Schlafbegleiter sind, im Tiefschlaf und beim Träumen in der REM-Phase.