roviva
14. September 2018

Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf am Kissen

Der Mensch verbringt etwa ein Drittel seines Lebens im Schlaf – dies entspricht im Durchschnitt rund 24 Jahre. Dass sich Gutes tut, wer die richtige Matratze und Systemrahmen wählt, ist bekannt. Der Stellenwert des Kopfkissens wird jedoch häufig unterschätzt. Dabei verdient insbesondere der schmerzempfindlichste Teil der Halswirbelsäule eine optimale Stützung.

Über 300 verschiedene Kissen sind auf dem Schweizer Markt erhältlich. Gefüllt mit Federn, Daunen, Naturlatex, viscoelastischem Schaum, Schurwolle oder Dinkelspreu sind die Kopfkissen in verschiedensten Formen und Höhen erhältlich. Egal für welche Variation Sie sich entscheiden: Die Funktion des Kissens – das Stützen des Kopfes und der Halswirbelsäule – bleibt. Dem Schlaftyp entsprechend unterschiedlich fällt hingegen die Wahl des Kissens aus.

Seiten-, Rücken- oder Bauchschläfer?

Die Hälfte der Schweizer schläft auf der Seite. Genau für diese Menschen ist das Seitenschläferkissen gedacht. In der Seitenlage füllt dieses Kopfkissen das Schulter-Hals-Dreieck vollständig aus, womit ein Abknicken oder Überdehnen der Halswirbelsäule verhindert wird. Aufgrund zu geringer Tragfähigkeit erfüllen zu weiche Kissen diese Anforderungen nicht.

Rund 44% der Menschen schlafen nachts auf dem Rücken. Gut für Sie. Denn für den Körper ist die Rückenlage Entspannung pur. Das Rückenschläferkisser ist idealerweise nicht besonders hoch. Weshalb? Die Lücke zwischen Kopf und Matratze ist nicht so groß wie bei Seitenschläfern. Wichtig ist, dass Kopf und Nacken weder nach hinten abknicken noch nach vorne gedrückt werden.

Wer auf dem Bauch schläft, hat oft gar kein Kissen. Wenn doch, dann weicht dieses in der Höhe von den herkömmlichen Kissen ganz klar ab. Das Bauchschläferkissen soll daher eher flach sein und die ohnehin stark belasteten Halswirbel nicht noch weiter strapazieren. Eigentlich ist diese Schlafposition relativ ungesund, da sie vielfach die Halsmuskulatur überdehnt und das Hohlkreuz fördert.

Richtig gewählt – besser gelegen

Da Kopfkissen je nach Schlaftyp eine unterschiedliche Funktion besitzen haben sie auch andere Masse. Das neue Komfortkissen roviva papillon hat eine spezielle Form ähnlich die eines Schmetterlings. Diese ist nicht nur optisch schön, sondern bietet auch verschiedene Funktionen.

Die beiden leicht erhöhten Schmetterlingsflügel bewirken, dass der Kopf des Schlafenden in verschiedenen Lagen auf dem Kopfkissen zentriert bleibt. Die leichte Bombierung der Schmetterlingsflügel garantiert, dass der Seitenschläfer, ohne Einschränkungen atmen kann. Die breite Seite der Schmetterlingsflügel wie auch die schmale Seite der Flügel umschliessen die Halswirbelsäule und den Nacken optimal, ohne dass die Schultern darauf zu liegen kommen und es Druckstellen gibt. Zudem kann die Höhe des Schmetterlingskissen angepasst werden.

Form und Haptik entscheiden

Ob hart oder weich; der Liegekomfort wird durch die Wahl des Kisseninhalts bestimmt. Der Schlafende hat die Wahl zwischen bauschigen Daunen, viscoelastischen Schäumen mit sanftem Einsinkverhalten, extrem anschmiegsamen Naturlatexschaum oder vielen weiteren natürlichen aber auch synthetischen Materialien. Das Schmetterlingskissen roviva papillon gibt es in drei Materialien für die unterschiedlichen Liegegefühle und unterschiedlichen Schlafpositionen:

Weiche Daunenkissen werden aus einem hohen Prozentsatz aus Daunen von Enten und Gänsen befüllt. Ein Beimischen von Federchen machen die Kissen etwas fester. Diese Kissen lassen sich angenehm zusammenkuscheln und in Form bringen. Das Aufschütteln eines Daunenkissens macht Sinn, da die vielleicht platt gelegten Federchen dadurch wieder lockerer werden.

Das Angewöhnen an ein Kissen aus viscoelastischem Schaum dauert eine gewisse Weile, denn das Material reagiert leicht träge (Memory-Effekt) und vermittelt deshalb ein anderes Schlafgefühl. Der viscoelastische Schaum passt sich aber extrem gut der Kopfform an und stützt so optimal. Ein Schaumkissen verliert zudem seine Form nicht. Es ist für Veganer wie auch Allergiker geeignet.

Ein Kopfkissen aus Naturlatex besticht durch ein Liegegefühl auf einer Wolke gebettet zu sein. Naturlatex ist extrem punktelastisch und schmiegt sich so der Kopfform perfekt an. Es gibt Stützkraft ohne sich fest anzufühlen. Auch Naturlatexkissen verlieren ihre Form nicht und sind auch für Veganer geeignet.

Die Pflege vor der Kissenschlacht

Damit sie lange halten, benötigen auch Kissen hin und wieder eine Pflege. Über Atmung und Schwitzen – unter anderem auch im Kopf- und Nackenbereich – verliert der Mensch im Schnitt zwischen 0,5 bis 0,7 Liter Feuchtigkeit pro Nacht. Ein Aufschütteln und Lüften garantiert, dass sich die Materialien wieder erholen. Von Zeit zu Zeit sollte ausser dem Kissenbezug auch das eigentliche Kissen gewaschen werden. So bleibt das Kopfkissen hygienisch frisch und der Schlafkomfort erhalten.

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