roviva
06. April 2018

Wellnessferien für Ihre Matratzen

In den Wellnessferien lassen wir es uns so richtig gut gehen. Verwöhnende Bäder, duftende Seifen und pflegende Lotionen sorgen für Entspannung pur. Reicht es im hektischen Alltag nicht für die Rundumpflege, kann der Gang zum Friseur eine kleine Überbrückung bieten. Haarpackungen und Kopfmassagen beleben müde Gesichter. Oder doch nur waschen, schneiden, föhnen? Für die Matratzenpflege reicht letzteres bereits aus. Nur das Schneiden lassen wir aussen vor.

Die richtige Temperatur machts

Beginnen wir mit der Raumtemperatur des Schlafzimmers. Während die Vorlieben dafür verschieden sind, gilt für die Matratze eine Raumtemperatur von 16-20 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 45-60 Prozent als ideal. Das regelmässige Lüften des Schlafzimmers schafft nicht nur für die Matratze ein gesundes und angenehmes Raumklima, sondern auch für die Schlafenden selbst. Bei mangelnder Luftzirkulation und niedriger Raumtemperatur können sich Stockflecken bilden. Die braunen Verfärbungen entstehen, wenn die Feuchtigkeit nicht abziehen kann. Zudem können die Ablagerungen unangenehm müffeln. Abhilfe verschafft Essig- oder Javelwasser.

Natürlich trocknen

Zur regelmässigen Reinigung reicht bereits das schonende Absaugen oder leichtes Abbürsten der Matratze. Wenn die Verschmutzung dann doch einmal hartnäckiger ist, sind die meisten Matratzenhüllen bei 30 Grad Celsius waschbar. Spezielle Hüllen für Allergiker können sogar bei 60 Grad in die Waschmaschine. Nach dem Waschgang lässt man die Hülle am besten für ein bis zwei Tage an der Luft trocknen. Tumblern kann dazu führen, dass der Matratzenüberzug eingeht. Achten Sie während dem Trocknen darauf, dass der freigelegte Matratzenkern nicht direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt ist.

Aber Vorsicht: Einige Bezüge lassen sich nicht in der Waschmaschine säubern. Alternativ kann die Hülle bei Bedarf in die chemische Reinigung gebracht werden. Bei diesem Verfahren bleiben Flecken eventuell optisch bestehen, jedoch ist die Hülle wieder frei von Schmutz und Bakterien. Ein Blick auf die Pflegehinweise an der Matratzenhülle gibt Aufschluss über zulässige Reinigungsmöglichkeiten.

Rückenschlaf

Damit sich die Materialien besser erholen können und nicht einseitig abgenutzt werden, dürfen Sie die Matratze in alle Richtungen drehen und wenden. Die Matratze beginnt auf dem Rücken auch nicht zu schnarchen, versprochen. Kombinieren Sie die Wenderoutine doch gleich mit dem Wechseln der Bettwäsche.

Nach dieser Beauty-Behandlung kann sich Ihre Matratze auch in den nächsten Jahren ungeniert sehen lassen. Wir wünschen einen erholsamen Schönheitsschlaf.





 

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