roviva
08. März 2018

„Das Durchsetzungsvermögen habe ich von meiner Mutter“

Passend zum Tag der Frau, starten wir unsere Mitarbeiterportrait-Serie mit einem Einblick in das Leben von Shyhreta Dukaj (rechts im Bild). Die gebürtige Kosovarin ist roviva bereits seit ihrer Lehre treu und geniesst den familiären Umgang im Betrieb.

Von der Schule direkt ins Arbeitsleben

Shyhreta’s Karriere bei roviva begann im Sommer 1995. Nach zwei Schnupper-Nachmittagen in der Matratzenproduktion lag der Arbeitsvertrag auf dem Tisch und der Arbeitsbeginn vor der Tür. “Am Anfang hatte ich schon meine Zweifel: Ob ich die Lehre direkt nach der Schule packe? Und kann ich das überhaupt?“, gesteht uns Shyrheta Dukaj. Die sorgfältige Einarbeitung liessen diese Zweifel jedoch schnell verfliegen.

Heute, 22 Jahre später, ist Shyrheta die Stellvertretende Abteilungsleiterin und gehört zu den langjährigsten Mitarbeitenden bei roviva. In einem anderen Unternehmen zu arbeiten, ist für sie nicht vorstellbar. Sie schätzt die individuellen Aufgaben in den diversen Abteilungen sowie den professionellen und freundschaftlichen Umgang unter Kolleginnen und Kollegen. Zusätzlich bereichern die unterschiedlichen Kulturen der Mitarbeitenden den Berufsalltag. Die Stimmung ist sehr harmonisch.

Vom Kosovo in die Schweiz

Als Stellvertretende Abteilungsleiterin muss man sich auch durchsetzen können. „Das habe ich von meiner Mutter“, sagt uns die 39-Jährige. Während ihrer Kindheit im Kosovo zog die Mutter sie und ihre Geschwister beinahe alleine auf. Der Vater arbeitete in der Schweiz und konnte die Familie nur halbjährlich besuchen. Mit 13 Jahren wanderte dann auch Shyhreta in die Schweiz aus. Mittlerweile ist sie selber Mutter eines neunjährigen Jungen, der beide Kulturen kennenlernt. Da sie und ihr Mann, welcher übrigens auch seit elf Jahren bei roviva arbeitet, einem Vollzeitpensum nachgehen, helfen Shyhretas Eltern bei der Betreuung ihres Sohnes. Der kurze Arbeitsweg von Herzogenbuchsee nach Wangen ermöglicht es ihr viel Zeit mit ihren Liebsten zu verbringen. Die Familie trifft sich jeden Tag für das gemeinsame Mittagessen in ihrem Elternhaus. Mit dabei sind auch ihr Bruder sowie sieben Nichten und Neffen.

Fussball oder Tennis?

Shyhreta und ihr Mann teilen sich im Haushalt die Aufgaben. Ihr Mann stellt sich unter anderem beim Zwiebel schneiden unter Beweis und entpuppte sich als ganz passabler Koch. Er hatte mit Rauchen aufgehört und nutzte die gewonnene Zeit zuhause für die heimische Kochkarriere.

An den Wochenenden geniesst das Paar die gemeinsame Zeit mit der Familie. Egal ob Fahrrad fahren oder Spaziergänge im Wald, Hauptsache draussen in der Natur. Obwohl die ganze Familie Fussball verrückt ist, entschied sich ihr Sohn fürs Tennisspielen. An den Tournieren sind die stolzen Eltern gerne dabei. Und Shyhreta? Sie liebte es, Handball zu spielen, zog sich dann aber aus gesundheitlichen Gründen aus dem Sport zurück. Sie erinnert sich gerne an diese Zeit zurück und wer weiss, vielleicht treffen wir sie ja in naher Zukunft wieder einmal auf dem Handballfeld an.


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